In dieser Rubrik finden Sie Texte und Impressionen zu besonderen, bereits vergangenen Ausstellungen.
Informationen über aktuelle Ausstellungen entnehmen Sie bitte der Rubrik "
Aktuelles".
Eindrücke von Ausstellungen mit der Künstlergruppe SCHLOT 1 sind bei
project a:NaB zu finden.
Und hier sind Ausstellungen der Künstlerinnengruppe
KRAPP WIE GOLD bildlich dokumentiert.
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18. Mai bis 5. Juli 2025
VaterMutterKind
Teilnahme mit der Installation "Gruppenbild einer Familie von innen", der bestickten Collage "Keine Macht dem Vermächtnis des Patriarchats" und der Stickerei "wo warst du, papa" an der großen Ausstellung im KunstForumEifel in Gemünd.
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8. Juni 2025 (Pfingstsonntag) bis 29. Juni 2025 (Peter und Paul)
Heiligtümer
Ausstellung Textilkunst, Malerei und Objektkunst (Readymades) zusammen mit Joachim Szymczak und Angelika Krohne.
GALERIE AM PI in der Künstlersiedlung Weißenseifen.
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24. März bis 9. Juni 2024
Jagdszene : Kunst
Teilnahme mit mehreren Arbeiten an der großen Ausstellung (anlässlich der Wiedereröffnung nach der Ahr-Eifel-Flutkatastrophe 2021) im KunstForumEifel in Gemünd.
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9. März bis 1. September 2024
GÄRTEN III
Textilkunstausstellung zusammen mit Angelika Krohne im HAUS DER SEIDENKULTUR in Krefeld
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30. August bis 4. September 2023
"Blumenladen"
Einzelaussstellung im Torhaus der Flora / Botanischer Garten Köln
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"(...) Und genau hier beginnt Nadeschdas Arbeit an ihrem Eifelkind.
Geschichte geht durch uns Menschen hindurch. Dies hat sie buchstäblich am eigenen Leib erfahren.
Tragische Ereignisse in der Familie, die Lücken, die der Zweite Weltkrieg geschlagen hat – Auswirkungen davon reichen häufig bis in die heutige Zeit und können einem sprichwörtlich den Atem zum Leben rauben. (...)
Nachfahren können für die Schuld ihrer Ahnen, die durch Verdrängung immer in die nächste und nächste und nächste Generation weitergegeben wurde, nicht die Verantwortung übernehmen. Sie können nur Antworten suchen, Visionen entwickeln und – wie Nadeschda es ausdrückt – an einem besseren Leben in einer besseren Welt arbeiten.
Wie eine Beschwörung an die Geister der Vergangenheit, die immer noch da sind, stets noch mit uns zusammenleben, gibt sie ihnen ihren Platz, ihren Namen, ihre Identität wieder. Sie würdigt und ehrt sie mit tausenden Nadelstichen, mit kostbaren Stoffen und feinsten Garnen.
Sie wickelt den Kokon ab, in den die Vorfahren sie eingesponnen, verwickelt und verknotet haben. Negatives wird in Positives umgewandelt, Schwerem wird Leichtes entgegengesetzt, das Zarte überwindet das Harte.
Unsichtbare Geschöpfe werden in ätherische Stoffe gekleidet, oft gleichen sie gesponnenem Licht. So macht Nadeschda das Wesen der Dinge sichtbar. Wie auf dem Bild der Einladung werden die feinen Nadelstiche winzige Fenster, durch die uns Nadeschda hinter die Wirklichkeit schauen lässt.
Nichts ist zufällig. Immer stehen die Materialien im Zusammenhang mit den Themen der Objekte.
Nadeschda verwendete für einige Arbeiten dieser Ausstellung auch Reste von getragenen Schürzen - Arbeits- und Alltagskleidung aus vergangener Zeit. Stich für Stich werden sie zusammengefügt. Reihe für Reihe wie eine gestickte Botschaft ziehen sie sich über das Bild, wie ein Brief aus der Vergangenheit oder in die Vergangenheit. Verblasste Schürzenstoffe verwandeln sich in ihren Bildern so in wundervolle bunte Festgewänder.
Auch dem kargen, steinigen Land nimmt Nadeschda die Schwere und zeigt uns seine Schönheit in poetischen Bildern von Pflanzen, Tieren, Hecken, Bäumen, Hügeln und Seen. Mit feinsten Fäden lässt sie das Eifelgold erblühen. Wir schreiten über dämmergrünes Moos an die verborgenen Orte, wo die Heidelbeeren wachsen, Goldklümpchen sich versteckt, seltsame Gestalten auf uns warten, die nicht sind, was sie zu sein scheinen.
Jedes Werk dieser Ausstellung erzählt seine eigene Geschichte als Teil einer einzigen Geschichte, die weit zurückweist und gehört und verstanden werden will.
Dieser Sehnsucht, nämlich verstanden zu werden, begegnen wir ebenfalls in den poetischen Texten - erinnern wir uns an den Anfang: Immer häufiger lässt Nadeschda sie aus der Nadel in ihre Bilder fließen. Texte, die sich über die Bilder legen, nach denen man graben muss, deren Sinn gefunden werden will.
Lassen Sie sich nun verzaubern von Nadeschdas Kunst. Lassen Sie sich berühren, gehen Sie nahe heran, nehmen sie sich Zeit.
Wagen Sie es, hinter der scheinbaren Leichtigkeit in die Tiefe zu schauen (...)"
Ausschnitt aus der "Eifelkind"-Laudatio von Maria Michels
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22. März bis 19. Juni 2015
"REIN STOFFLICH"
Im KunstForumEifel in Schleiden-Gemünd fand von Mitte März bis Mitte Juni 2015 die große Textilkunst-Ausstellung "REIN STOFFLICH – TEXTILES MATERIAL ALS KÜNSTLERISCHES MITTEL" statt, die von Eva-Maria Hermanns kuratiert wurde:
"... der Faden, das Tuch, die Wolle, die Seide, das Leinen, die Schnur, das Seil, das Loch, der Knopf, die Naht, das Kleid, Bänder, Litzen, Draht und Spitzen ... gehäkelt, gestrickt, gewickelt, gestickt, geschnitten, gerissen, gewebt, gefaltet, geknüpft, genäht, geknotet, gefärbt und gefilzt von ..."
Ursula Andermahr, Uta Arnhardt, Monika Brenner +, Eva Görgen, Nadja Hormisch, Elke Körner, Ute Kühr, Traudel Lindauer, Christiane Lorber, Veronika Moos-Bruchhagen, Heike Reul, Margret Riedl, Barbara Riege, Birgit Rüberg, Margret Schopka, Karen Betty Tobias, Martina Unterharnscheidt, Inge van Kann, Michael Vogt, Susanne Waltermann, Elisabeth Wankerl, Carola Willbrand, Angelika Wittek, Bena Zemp.
Es war mir eine Ehre, mehrere meiner Arbeiten gemeinsam mit Werken dieser großartigen Textilkünstler*innen im phantastischen Ambiente des KunstForumEifel ausstellen zu können!